Die einfache Lösung für einen Brandabschnitt

 

Ein Low Power Supply System (LPS-System) ist eine dezentrale Sicherheitsbeleuchtungsanlage mit begrenzter Leistung, typischerweise zur Versorgung der Sicherheitsleuchten eines Brandabschnittes gemäß DIN EN 50171.

Produktabbildung Low Power Supply Systeme Bild 1
Produktabbildung Low Power Supply Systeme Bild 2
Produktabbildung Low Power Supply Systeme Bild 3

Technologie und Nutzen in der Praxis

Kostengünstige Installation:
Entfall der Funktionserhaltungskabel reduziert die Installationskosten pro Brandabschnitt.

Flexible Endstromkreise:
Innerhalb eines Brandabschnitts können bis zu vier Endstromkreise mit maximal 80 Leuchten versorgt werden; im Mischbetrieb sind zwei Endstromkreise möglich.

Maximale Erweiterung:
Bis zu acht Endstromkreise im maximalen Ausbau

Zentrale Überwachung:
Fernüberwachung über TCP-IP Netzwerk; Statusmeldungen über Webserver einsehbar

Visualisierung und Bedienung:
Schnittstelle zur zentralen Visualisierung und Bedienung über Webbrowser

Überbrückungsdauer:
Optionen für 1 h, 3 h und 8 h Überbrückungszeit

Batterietechnik:
Anlagen mit Lithium-Batterietechnik

Vorteile der Lithium-Batterietechnik

Die Lithium-Batterietechnik bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die über die traditionellen Batterietechnologien hinausgehen. Ein herausragender Vorteil ist die Gasungsfreiheit, wodurch keine speziellen Be- und Entlüftungssysteme erforderlich sind, was die Installationskosten erheblich senkt. Lithium-Batterien zeichnen sich zudem durch eine beeindruckend lange Lebensdauer von über 15 Jahren aus, was die Wartungskosten reduziert und den Bedarf an häufigen Austauschen minimiert.

Gasungsfrei:
Keine speziellen Be- und Entlüftungssysteme erforderlich, was die Installationskosten erheblich senkt.

Längere Lebensdauer:
Über 15 Jahre, was die Wartungskosten reduziert und den Bedarf an häufigen Austauschen minimiert.

Weniger Gewicht und Platzbedarf:
Lithium-Batterien sind bis zu zwei Drittel leichter und kompakter als herkömmliche Batterien.

Intelligente Sicherheitsüberwachung:
Ein fortschrittliches Batteriemanagementsystem (BMS) überwacht kontinuierlich wichtige Parameter wie Temperatur und Spannung und schützt vor Tiefentladung und Überladung.

Hohe Effizienz:
Bis zu 90 Prozent der gespeicherten Energie können entnommen werden, unabhängig von der Entladedauer (1 h, 3 h oder 8 h).

Temperaturresistent:
Lithium-Batterien funktionieren zuverlässig bei Temperaturen von -30 bis +60 Grad Celsius und ihre Lebensdauer wird bei Temperaturen bis zu +40 Grad kaum beeinflusst.

Umweltfreundlich:
Kein säurefester Anstrich erforderlich, weniger Sondermüll durch längere Lebensdauer und geringere Austauschhäufigkeit.

Einsatzfelder für unsere Low Power Supply Systeme

Unsere LPS-Systeme sind ideal für:

  • Brandabschnitte: Dezentrale Versorgung für effiziente und kostengünstige Installation
  • Gewerbe- und Industriegebäude: Sicherstellung der Not- und Sicherheitsbeleuchtung ohne aufwändige Verkabelung
  • Öffentliche Einrichtungen: Zuverlässige Beleuchtung für Schulen, Krankenhäuser und Behörden
    LPS-Systeme bieten eine einfache, flexible und kosteneffiziente Lösung für die Sicherheitsbeleuchtung in verschiedenen Brandabschnitten. Sie ermöglichen eine zentrale Überwachung und gewährleisten die Sicherheit bei einem Stromausfall.

FAQ

Warum ist professionelle Sicherheitsbeleuchtung in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen unverzichtbar?

Eine Sicherheitsbeleuchtung gewährleistet im Notfall die sichere Evakuierung von Personen und den Schutz von Sachwerten. Sie ist in Gebäuden mit hoher Personenbelegung, komplexen Fluchtwegen oder kritischer Infrastruktur gesetzlich vorgeschrieben und minimiert Risiken bei Stromausfall, Brand oder anderen Gefahrenlagen.

Welche Normen und Vorschriften sind für Sicherheitsbeleuchtung in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden relevant?

Für Planung, Installation und Betrieb gelten insbesondere:

  • DIN EN 1838: Lichttechnische Anforderungen an Sicherheitsbeleuchtung und Ersatzbeleuchtung.
  • DIN EN 50172: Betrieb und Wartung von Sicherheitsbeleuchtungsanlagen.
  • ASR A2.3 und A3.4/7: Anforderungen an Fluchtwege, Notausgänge und Sicherheitsbeleuchtung in Arbeitsstätten.
  • DIN EN 60598-2-22: Produktnorm für Sicherheitsleuchten.
  • DIN VDE 0100-560, 0108: Elektrische Anlagen der Sicherheitsbeleuchtung. Diese Normen legen Mindestbeleuchtungsstärken, Betriebsdauer, Positionierung und Wartungspflichten fest.

Welche Systeme und Technologien bietet PERMALUX für den B2B-Bereich?

PERMALUX liefert:

  • Zentralbatteriesysteme für die zentrale Versorgung großer Gebäudekomplexe
  • Dezentrale Systeme für flexible Erweiterungen und Redundanz
  • Dynamische Fluchtwegkennzeichnung und intelligente Rettungszeichenleuchten
  • Individuelle Lösungen für Industrie, Gesundheitswesen, Logistik und öffentliche Gebäude

Welche Anforderungen gelten an die lichttechnische Auslegung?

  • Fluchtwege: mindestens 1 Lux Beleuchtungsstärke entlang der Mittellinie
  • Offene Bereiche: mindestens 0,5 Lux
  • Sicherheitszeichen: müssen jederzeit klar erkennbar und normgerecht positioniert sein
  • Farbwiedergabeindex: mindestens Ra 40
  • Betriebsdauer: in der Regel mindestens 1 Stunde, in sensiblen Bereichen bis zu 3 Stunden
  • Gleichmäßigkeit und schnelle Umschaltzeiten: vorgeschrieben, um Stolper- und Unfallgefahren zu minimieren

Wie wird die Sichtbarkeit und die Wirksamkeit der Rettungszeichen gewährleistet?

Rettungszeichenleuchten müssen sich bei Normalbetrieb und Stromausfall deutlich von der Umgebung abheben. Die Montagehöhe und Platzierung richten sich nach den Vorgaben der ASR und DIN EN 1838, um eine optimale Erkennbarkeit zu sichern.

Wie unterstützt PERMALUX Unternehmen bei Planung, Umsetzung und Betrieb?

PERMALUX bietet:

  • Fachgerechte Bedarfsanalyse und lichttechnische Simulation
  • Projektierung und normkonforme Planung
  • Montage, Inbetriebnahme und Schulung
  • Wartung, Inspektion und 24/7-Service
  • Unterstützung bei Behördenabnahmen und Dokumentation

Welche Branchen profitieren besonders von professionellen Sicherheitsbeleuchtungslösungen?

  • Industrie und Produktion
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
  • Rechenzentren und IT-Infrastruktur
  • Einzelhandel, Logistik und Großraumbüros
  • Öffentliche Gebäude und Versammlungsstätten

Was ist bei der Wartung und Prüfung von Sicherheitsbeleuchtungsanlagen zu beachten?

Regelmäßige Prüfungen und Wartungen sind gesetzlich vorgeschrieben. Zentrale Systeme ermöglichen automatisierte Funktionsprüfungen und dokumentieren alle Ergebnisse, was die Betriebssicherheit erhöht und die Einhaltung der Vorschriften vereinfacht.

Warum ist die regelmäßige Wartung von Sicherheitsbeleuchtungsanlagen, USV-Anlagen und Netzersatzanlagen so wichtig?

Die Regelmäßige Wartung stellt sicher, dass derartige Anlagen im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Sie verhindert Ausfälle, verlängert die Lebensdauer der Systeme und ist bei baurechtlich vorgeschriebene Anlagen Voraussetzung für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Versicherungsauflagen.

Welche gesetzlichen und normativen Vorgaben gelten für die Wartung?

Die Pflicht zur Wartung ergibt sich nicht nur aus den produktspezifischen Normen, sondern bei baurechtlich vorgeschriebenen Anlagen aus dem Baurecht der Länder und der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV).

Wie oft müssen Sicherheitsbeleuchtungsanlagen geprüft und gewartet werden?

  • Täglich: Kontrolle der Betriebsanzeigen und Kontrollleuchten
  • Wöchentlich: Funktionsprüfung der Sicherheitsbeleuchtung, Leuchten inkl. derer Sicherheitszeichen, Dokumentation im Prüfbuch -> Ziel = ist die Anlage grundsätzlich betriebsbereit
  • Monatlich: Funktionsprüfung mit Umschaltung (Simulation Netzausfall), Kontrolle ob alle Leuchten einschalten inkl. Sichtprüfung auf Schäden sowie Überprüfung der Fluchtwegkennzeichnungen. Bei Zentralbatterieanlagen auch Prüfung der Überwachungseinrichtung. Dokumentation im Prüfbuch
  • Jährlich: Vollständige und Umfassende Prüfung aller Komponenten inkl. Belastungstest über die Nennbetriebsdauer. Dokumentation im Prüfbuch sowie Erstellung eines Wartungsprotokolls
  • Alle drei Jahre: Messung der Beleuchtungsstärke der Sicherheitsbeleuchtung nach DIN EN 1838 inkl. Dokumentation

Wer darf die Wartung von Sicherheitsbeleuchtungsanlagen durchführen?

Die Wartung von Sicherheitsbeleuchtungssysteme muss von einer „Fachkraft für Sicherheitsbeleuchtungsanlagen“ ausgeführt werden.

Was passiert, wenn bei der Wartung Mängel festgestellt werden?

Erkannte größere Mängel werden dokumentiert und müssen kurzfristig behoben werden, um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen. Dazu gehören z. B. der Austausch defekter Batterien, Reparaturen an Steuerungen oder die Behebung von Korrosionsschäden.

Kleinere Mängel werden nach Möglichkeit sofort beseitigt.

Wie werden die Wartungsarbeiten dokumentiert?

Alle Prüfungen und Wartungsmaßnahmen werden in Wartungsprotokoll und teils auch in einem Prüfbuch dokumentiert. Dieses enthält:

  • Datum, Uhrzeit, Umfang und Ergebnisse der Prüfungen
  • Angaben zu durchgeführten Reparaturen oder Ersatzmaßnahmen
  • Namen und Unterschriften der verantwortlichen Personen

Wie unterstützt PERMALUX Ihr Unternehmen bei Wartung und Service?

PERMALUX steht Ihnen über den gesamten Lebenszyklus Ihrer Anlage(n) zur Seite mit:

  • Einzelbeauftragte Wartungen
  • Wartungsverträge mit regelmäßigen Prüfintervallen
  • Unterstützung und Begleitung bei den vorgeschriebenen Sachverständigenprüfungen
  • Einsätze zur Störungs- und Mängelbeseitigung

Wer ist für die Montage von Sicherheitsbeleuchtungsanlagen verantwortlich?

Die Montage darf ausschließlich durch qualifizierte Fachbetriebe erfolgen, die mit den geltenden Normen (z. B. DIN EN 1838, DIN VDE 0100-560/0108) und den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Gebäudes vertraut sind. Eine fachgerechte Installation ist Voraussetzung für die Betriebssicherheit und die spätere Abnahme durch Behörden.

Welche Schritte z.B. umfasst die fachgerechte Montage?

  • Installation der Stromversorgung (z. B. Zentralbatterie, Einzelbatterie, Netzersatzanlage)
  • Montage der Leuchten und Schilder an den vorgeschriebenen Positionen und Höhen
  • Durchführung der Erstprüfung und Dokumentation aller relevanten Messwerte und Einstellungen

Die Montage und Inbetriebnahme basiert auf die vorherige Planung und lichttechnische Auslegung der Sicherheitsbeleuchtungsanlage nach DIN EN 1838 und ASR A2.3 sowie auf die Auswahl geeigneter Leuchten und Sicherheitszeichen.

Was passiert bei baulichen Veränderungen oder Nutzungsänderungen in Zusammenhang mit einer bestehenden Sicherheitsbeleuchtungsanlage?

Bei baulichen Veränderungen, geänderten Fluchtwegen oder Nutzungsänderungen muss die Sicherheitsbeleuchtungsanlage überprüft und ggf. angepasst werden. Dies betrifft sowohl die Positionierung und ggf. Art der Leuchten als auch die Dauer der Überbrückungszeit.

Wie unterstützt PERMALUX Ihr Unternehmen bei der Einhaltung aller Vorgaben?

PERMALUX bietet:

  • Fachgerechte Planung, Montage und Inbetriebnahme
  • Wartungsverträge mit regelmäßigen Prüfintervallen
  • Unterstützung bei behördlichen Abnahmen und Prüfungen
  • Schulung des Betreiberpersonals
  • Schnelle Störungsbeseitigung und Ersatzteilservice

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